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August 21 2012

murdelta

Strache: Steuersenkungen können die Nachfrage ankurbeln, dass alle profitieren. Unter Ronald Reagan in den USA hat das funktioniert.

Schulmeister: Das ist ein Unsinn, der x-mal widerlegt ist.

"Ich nehme Ihnen den 'kleinen Mann‘ nicht ab" - 2+1 Sommergespräche - derStandard.at › Inland
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August 16 2012

murdelta
Der Befürworter des garantierten Jahreseinkommens muß dem Einwand begegnen, daß der Mensch faul sei und nicht arbeiten wolle, wenn das Prinzip «arbeiten oder verhungern» abgeschafft würde. Tatsächlich aber stimmt das nicht. Wie ein überwältigendes Beweismaterial ergibt, hat der Mensch eine angeborene Neigung, sich zu betätigen, und Faulheit ist ein pathologisches Symptom. In einem System der «Zwangsarbeit», in dem der Attraktivität der Arbeit kaum Beachtung geschenkt wird, sucht der Mensch ihr wenigstens auf kurze Zeit zu entrinnen. Würde das gesamte Gesellschaftssystem so geändert, daß die Verpflichtung zur Arbeit nicht mehr mit Zwang und Drohung verbunden wäre, würde es nur noch eine Minderheit von kranken Menschen vorziehen, nichts zu tun.
— "Erich Fromm, Die Revolution der Hoffnung"
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August 13 2012

murdelta

Die Überzeugung, dass in unserer Gesellschaft etwas anders laufen sollte, haben nur selten die, die in ihr immer gut funktioniert haben. Gewinner des Systems sind keine guten Politiker. Die hatten es immer zu einfach.
Bei den Piraten gibt es viele Lebensgeschichten, die meiner ähneln: Leute, die dachten, dass sie nichts können und nicht nützlich sind, aber dann im Internet Bestätigung gefunden haben und daraus Kraft schöpfen.

Marina Weisband: "Meine virtuelle Clique hat mich gerettet" | ZEIT ONLINE (frei zitiert)
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August 09 2012

murdelta

Herr K. ist in Indien geboren. Er kam als kleines Kind mit seinen Eltern nach Österreich und hat hier praktisch sein ganzes Leben verbracht. Seit geraumer Zeit besitzt er die österreichische Staatsbürgerschaft. In einem Schreiben an die Menschenrechtsorganisation SOS Mit-mensch beschreibt K. seine Erlebnisse mit österreichischen Sicherheitsbehörden folgendermaßen: " Obwohl ich mir nichts habe zuschulden kommen lassen, bin ich allein in diesem Jahr schon mehrmals von der Polizei in öffentlichen Verkehrsmitteln oder auf der Straße kontrolliert worden. Erst, wenn ich mich als Österreicher ausweise, lassen die Beamten von mir ab."

K. betont, dass er kein Einzelfall sei. Seinen in Österreich lebenden Verwandten ergehe es ähnlich wie ihm. Die Kontrollen empfinde er nicht nur als unangebracht und schikanös, sondern auch als beängstigend. In gewisse Gegenden traue er sich nachts kaum noch hin, nicht weil es dort gefährliche Kriminelle gäbe, sondern weil die Polizei an diesen Orten regelmäßig Kontrollen an Menschen mit dunkler Hautfarbe durchführe.

"Das letzte Mal habe ich den Kriminalbeamten gefragt, aus welchem Grund er mich anhält. Er meinte, er gehöre zu einer Abteilung des Innenministeriums, die beauftragt sei, illegale Asylbewerber aufzuspüren. Der Beamte fragte mich zurück, wie er denn seinen Job machen solle, wenn er nicht ausländisch aussehende Leute, wie mich, kontrollieren würde. Ich solle mich doch bitte beim Innenministerium beschweren", erzählt K. von seinem Erlebnis Anfang Juli dieses Jahres.

Es zeigt sich, dass Beamten vor Aufgaben gestellt werden, bei denen sie sich nicht anders zu helfen wissen als durch den Rückgriff auf Vorurteile über "ausländisches Aussehen". Die Einsicht, dass Österreich ein Land der Vielfalt ist, in dem alle möglichen Hautfarben und Erscheinungsbilder von Menschen zu Hause sind und sich aufgrund von Äußerlichkeiten nicht sagen lässt, woher jemand kommt und ob die Person einen österreichischen Pass hat, scheint sich noch nicht durchgesetzt zu haben.

Das hat gravierende Folgen: Polizeiarbeit, die sich nicht an verdächtigem Verhalten, sondern an der Hautfarbe von Menschen orientiert, verletzt die Menschenwürde. Viele Personen geraten so unschuldig in die Mühlen von Sicherheitsbehörden, Misstrauen und Entfremdung werden geschürt und die Beziehungen zwischen verschiedenen Gesellschaftsgruppen beeinträchtigt.

Untergraben wird aber auch die Polizeiarbeit selbst. Rassistisch inspiriertes Vorurteilsdenken verengt den Horizont der Polizeiorgane. Darüber hinaus kommt es zu einer nachhaltigen Störung der Beziehung zwischen Polizei und den von solchen Polizeipraktiken betroffenen Personengruppen. Polizeiarbeit, die auf dem Scannen von Hautfarben fußt, ist somit nicht nur moralisch verwerflich, sondern produziert zugleich enorme gesellschaftliche Kosten und führt schlussendlich auch zu einer Schwächung der Sicherheitsbehörden. - Innenministerin Mikl-Leitner hat die Polizei kürzlich als "größte Menschenrechtsorganisation" Österreichs bezeichnet. So begrüßenswert dieser Anspruch ist, so weit sind die heimischen Sicherheitsbehörden noch davon entfernt, ihn zu erfüllen. Einer der ersten und wichtigsten Schritte in diese Richtung muss die rasche und nachhaltige Eliminierung rassistischer Polizeipraktiken sein.

Polizeiarbeit hautnah: Rassismus als Leitsystem? - Debatten - derStandard.at › Meinung
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July 19 2012

murdelta

The European Commission, European Parliament and Member States:

As citizens concerned about the wave of banking crises that are affecting our economies and our livelihoods, we call on you to take action to ensure that bankers are held responsible. This can only be done by introducing strong legislation against market abuse, including criminal sanctions for bankers who ride roughshod over regulations or break our laws.
Avaaz - Put bankers behind bars
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murdelta
Ich mag mich nicht gern mit der Kirche auseinandersetzen; es hat ja keinen Sinn, mit einer Anschauungsweise zu diskutieren, die sich strafrechtlich hat schützen lassen
— Kurt Tucholsky
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July 15 2012

murdelta
Wir haben uns daran gewöhnt. Die Zahlen lösen kein Entsetzen aus. Die Bilder kommen nicht mehr an. Dass im Mittelmeer zwischen Libyen und Italien, nach der Aussage des einzigen Überlebenden 55 Flüchtlinge ertranken, war den meisten Zeitungen – auch dieser – gerade noch eine Kurzmeldung wert.
...

Nach Angaben der UNHCR, des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen, sind allein in diesem Jahr bereits 170 Menschen ertrunken, die in Libyen in See gestochen sind, ...

Diesmal ist es anders. 55 starben, aber einer überlebte, und er hat einen Namen: Abbas Saton. Der junge Mann aus Eritrea wurde von tunesischen Fischern entdeckt und der Küstenwache des Landes übergeben. Im Krankenhaus von Zarzis, einer Hafenstadt im Süden Tunesiens, wurde er von Lorenzo Pezzani interviewt.
Flüchtlinge Mittelmeer: Alle in einem Boot | Meinung - Frankfurter Rundschau
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June 27 2012

murdelta
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June 23 2012

murdelta

Die Hackerszene ist leider voll von Mackern. Gerade die amerikanischen Hacker, die Sicherheitssysteme knacken, sind eine reine Mackerszene. Da gilt noch: Harte Männer heulen nicht. Das ist auch in Europa so. Es gibt auch wenige Räume für solche Gespräche. Es gibt einen von Hackern besuchten Club in Wien, das Metalab, wo so etwas passiert, weil Florian sich in der Stadt umgebracht hat …

Florian Hufsky, ein österreichischer Hacker und Piratenpartei-Gründer, der sich 2009 das Leben nahm …

… genau, deswegen sprechen sie in Wien darüber. Das Metalab selbst ist fast schon ein sicherer Ort, ein Safe Space. Dort wird Diskriminierung nicht geduldet. So was kenne ich sonst nirgendwo.

- taz.de
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murdelta
Gute Noten haben diejenigen, die sich am besten an die Systemanforderungen anpassen können. Die machen die Matura mit 1,0, aber die haben das Entscheidende eigentlich verloren, nämlich die Leidenschaft. Die geht natürlich weg, wenn ich etwa in der fünften Klasse als Bub anfange, mich für Schmetterlinge zu interessieren, aber ich muss das in mir selbst unterdrücken, weil in der Zeit, in der ich mich mit den Schmetterlingen befasse, kann ich ja nicht Deutsch und Mathe machen. So produziert unser Schulsystem auch in den oberen Bereichen, wo die Besten scheinbar herausgelesen werden, junge Menschen, die zwar gut funktionie- ren, aber, böse gesagt: Das sind dann leidenschaftslos gewordene Pflichterfüller.
"Schule produziert lustlose Pflichterfüller" - Schule - derStandard.at › Bildung
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May 09 2012

murdelta
Zum Glück tritt der Terror immer vor Wahlen auf oder in Geldkrisen - sonst würdet Ihr noch das Falsche wählen.
Terrorismus: USA vereiteln Al-Kaida-Anschlag | Gesellschaft | ZEIT ONLINE
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April 18 2012

murdelta

We­ni­ge Mo­na­te nach­dem der 23-​jäh­ri­ge Thors­ten Lamprecht 1992 bei einem Über­fall von etwa 60 Skin­heads auf eine Punk-​Fe­te in dem Mag­d­e­bur­ger Lokal „Elb­ter­ras­sen“ mit einem Base­ball­schlä­ger er­mor­det wurde, be­such­ten An­fang 1993 die Mi­nis­te­rin­nen An­ge­la Mer­kel und Sa­bi­ne Leu­theus­ser-​Schnar­ren­ber­ger einen Mag­d­e­bur­ger Ju­gend­club. Die­ser Ju­gend­klub wurde da­mals von den lo­ka­len an­ti­fa­schis­ti­schen Grup­pen als Na­zi-​Treff­punkt ein­ge­stuft. Unter den Ju­gend­li­chen ver­mu­te­ten sie auch Be­tei­lig­te des Skin­head-​Über­falls.

Wir do­ku­men­tie­ren hier diese in­ter­es­san­ten und heute durch­aus skur­ril wir­ken­den Auf­nah­men:

Merkel und die Rummelnazis « critique aujourd‘hui
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April 05 2012

murdelta

In der Partei "Die Partei" herrscht Personenkult. Sie werden auf Versammlungen als GröVaZ gefeiert: Größter Vorsitzender aller Zeiten. Welche Ziele haben Sie da noch persönlich?

Sonneborn: Das Ziel, bei Wahlen unter einem Prozent zu bleiben. Denn ab einem Prozent fließt Wahlkampfkostenerstattung. Das würde aber eine ordentliche Buchführung erfordern, die auch noch öffentlich nachvollziehbar sein muss. Da sagen wir klar: Das ist mit uns nicht zu machen.

Sonneborn-Interview: "Wir erhoffen uns Zugriff auf versteckte SED-Milliarden" - SPON
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March 28 2012

murdelta
Machen wir uns schon mal bereit auf die Ausreden der Politiker am 1. April

1) Ich war es nicht
2) Ich kann mich an nichts erinnern
3) Selbst wenn ich es gewesen wäre, war es keine Absicht
4) Die anderen machen das auch so
5) Das ist eine politische Intrige gegen mich
6) Meine Aussagen sind aus dem Zusammenhang gerissen
7) Meine Aussagen wurden falsch interpretiert
8) Anonymous ist eine kriminelle Organisation, der man nicht trauen kann
9) Ich hatte nicht das notwendige juristische Wissen um zu erkennen, dass ich etwas falsch mache
10) Zurücktreten werde ich nicht, das wäre ja absurd.

Anonymous Austria will brisante PolitikerIn­nen- Mails veröffentlichen - Anonymous - derStandard.at › Web
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February 26 2012

murdelta

Graffiti macht nicht nur Straßen und Züge bunt, es symbolisiert auch die Unfähigkeit des Staates jeden Winkel zu kontrollieren und jede individuelle Regung zu ersticken. Um diese Bedeutung zu unterstreichen rufen wir auf Berlin anzuschmieren !

Contest: Berlin anschmieren! | linksunten.indymedia.org
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February 14 2012

murdelta
German press reports that will filter all e-mails as spam Goodbye ACTA, hello ACTΛ?
@EDRi_org
Tags: acta
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February 11 2012

murdelta
No drug, not even alcohol, causes the fundamental ills of society. If we’re looking for the source of our troubles, we shouldn’t test people for drugs, we should test them for stupidity, ignorance, greed and love of power.
— P. J. O’Rourke
Reposted fromcoliber coliber viae-gruppe e-gruppe

February 08 2012

murdelta
These teenagers are doing more to ensure your safety then any full grown man I know. They seek the truth.. find a wrong... and attempt to right it. The rest of you just sit around and watch. But this is not the Super Bowl. This is your life. People say wake up....I don't care what you do but I would hope you would do more the just wake up. I think you should stand up, for something, anything, you believe in. Otherwise you will fall for anything.
FBI Conference Call - #FFF. - YouTube - Top comments
Reposted frompaket paket viaFreeminder23 Freeminder23

January 25 2012

murdelta
1940s - Various "computers" are "programmed" using direct wiring and switches. Engineers do this in order to avoid the tabs vs spaces debate.
One Div Zero: A Brief, Incomplete, and Mostly Wrong History of Programming Languages

January 23 2012

murdelta
Diese zwei österr. MEPs können evtl. noch was gegen ACTA tun: elisabeth.koestinger@europarl.europa.eu joerg.leichtfried@europarl.europa.eu
@RolandGiersig
Tags: acta
Reposted by02mydafsoup-01teleschirm
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