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murdelta

Der Anfang vom Ende Monsantos

28.12.2012
Argentinien entzieht Genkonzern die Geschäftszulassung!

Laut einem Bericht einer online Zeitung aus Paraguay hat das argentinische Finanzministerium nach einem Prozess, der die Giftigkeit des Pflanzenschutzmittels "RoundUp" bestätigt hat, dem amerikanischem Gen-Multi die Registrierung entzogen. Dem Konzern und allen seinen lokalen Händlern ist es nun verboten in Argentinien genmanipuliertes Saatgut und das dazu vermarktete "RoundUp" zu verkaufen.

In dem angestrengten Prozess gelang es Monsanto nicht die Unbedenklichkeit seiner Produkte nachzuweisen. Die Beweislast liegt nämlich in Argentinien seit 2009 nicht mehr beim Geschädigtem sondern beim Verursacher/Hersteller.

Eine aktuelle argentinische Fernsehdokumentation "Raising Resistance" beleuchtet die verheerenden gesundheitlichen Auswirkungen des Mittels in den Einsatzgebieten. Von zunehmenden Missbildungen bei Säuglingen über eine vervierzigfachte Krebsrate bis zu chronischen Beschwerden der betroffenen Bevölkerung reichen die angeführten Belastungen. In der Provinz Cordoba wurden beispielsweise bei 80 Prozent der Kinder Rückstände des Pestizides festgestellt.

Monsanto war gegen die negative Indizienlage ohnmächtig. Mit dem Resultat,dass nach Frankreich und Ungarn auch Argentinien den Einsatz dieser kontraproduktiven Form der Landwirtschaft nun konsequent verbietet.

In Anbetracht der extensiven Verbreitung genmanipulierter Saaten im letzten Jahrzehnt in Argentinien ein längst überfälliger und dringend anstehender Schritt in die gute Richtung, weg von lebensfeindlicher Umweltvernichtung und zurück zu gesunden natürlichen Kreisläufen.
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