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June 03 2015

murdelta
Wer nichts zu verbergen hat, braucht nichts zu befürchten.
— Joseph Goebbels (1933)
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February 16 2015

murdelta

Diese “gemachte” Angst vor Terror auf der einen und der Armut auf der anderen Seite, ist dabei sicher eines der aktuell wichtigsten Mittel für gesellschaftliche, wie politische Spaltung und also Herrschaftssicherung. Denn die medial produzierte Angst verhilft zur Schwächung von Widerstand gegen Armut, Unterdrückung und Ausbeutung.

Den Nachweis, dass Staat und Politik hierbei eine nicht unmaßgebliche Rolle zuteil wird, haben Wolfgang Frindte und Nicole Haußecker mit ihrer äußerst aufwändigen Untersuchung “Inszenierter Terrorismus” vorgelegt: Die beständige Veröffentlichung von Terrorwarnungen seit 9/11 hat nachweislich nicht etwa die Angst vor dem Terror, sondern jene vor Muslimen geschürt, was das offenbar beabsichtigte antimuslimische Ressentiment weiter verschärft hat. Sie hat – in Verbindung mit anderem – inzwischen aber auch zu einer Diskursverschiebung geführt, als deren Wirkung eine Neudefinition der globalen Armen als “Terroristen” zu konstatieren ist. Eine ideologische Manifestation des globalen Klassenkampfes von oben, der völkerrechtswidrige Kriege, Bombardements und Massenmorde den Bevölkerungen der kriegführenden Länder des Nordens nunmehr als “Verteidigung der eigenen Zivilisation” andient und verkauft.

Die ideologische Mobilmachung der Republik - le Bohémien
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December 23 2014

murdelta
Der Kunde entnimmt den Warentrenner einer schienenförmig entlang des Warentransportbandes verlaufenden Ablage und platziert ihn zwischen seinen Waren und denen seiner Vorgänger bzw. Nachfolger. Bei der Kassenkraft angekommen, wird der Warentrenner von dieser wieder auf die Schiene gelegt und entgegen der Laufrichtung des Bandes zurück in Richtung der nachfolgenden Kunden geschoben.
Warentrenner – Wikipedia
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October 06 2014

murdelta
Urbanität erschöpft sich nicht im Konsum. Urbanität entsteht durch Mischung, durch Möglichkeiten der Aneignung, durch kulturelle, räumliche und soziale Kollision. Zu diesen Eigenschaften städtischen Lebens wissen großflächige Einkaufszentren fast nie etwas beizutragen. Im Gegenteil: Sie nehmen ihnen nicht nur den Raum, sich zu entfalten, sondern verzerren und pervertieren sie. All dies ist bekannt und durch sozialwissenschaftliche Studien hinreichend belegt, die zeigen, wie Städte von Einkaufszentren beschädigt werden. Diese Studien stellen nicht in Abrede, dass Einkaufszentren punktuell wirtschaftliche Impulse zu setzen vermögen. Sie zeigen aber auch, dass die Monotonie standardisierter Konsum- und Erlebniswelten solche Städte zunehmend ihrer Besonderheiten beraubt – und damit mittel- und langfristig auch möglicher Standortvorteile.
Mall of Berlin: Ungebremste Mallification | ZEIT ONLINE
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September 04 2014

murdelta
A Discordian is Required during his early Illumination to Go Off Alone & Partake Joyously of a Hot Dog on a Friday;
Principia Discordia - Wikiquote
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August 24 2014

murdelta

Es ist nicht neu, dass sich Österreich redlich bemüht, qualifizierte Zuwanderung durch schikanöse Maßnahmen möglichst zu behindern. Dass dabei völlig absurde Konstellationen auftreten, zeigt nicht nur der Fall meiner Schwiegertochter: So musste der Verein "Österreichisches Sprachdiplom Deutsch" (ÖSD) erst kürzlich eine chinesische Staatsbürgerschaftswerberin beraten, die nicht nur ein vollständig in Österreich abgeschlossenes Pharmaziestudium, sondern auch noch ein Doktoratsstudium aufzuweisen hatte. Es half alles nichts: Sie hatte den Behörden einen gesonderten Nachweis zu erbringen, dass sie den Paragrafen 11a Abs. 6 des Staatsbürgerschaftsgesetzes erfüllt! In beiden Fällen ist das nachzuweisende "B2"-Sprachniveau übrigens die Voraussetzung für jene Universitätsstudien, die beide Frauen mit herausragenden Ergebnissen abgeschlossen haben.

Wer nun denkt, es könne absurder nicht mehr gehen, rechnet nicht mit dem österreichischen Gesetzgeber: Der Österreichische Integrationsfonds nimmt die Prüfungen zum Nachweis der Deutschkenntnisse ab. Einer aus dem Ausland stammenden Prüferin des Integrationsfonds und gleichzeitig Lehrerin für Deutsch als Zweitsprache wurde ebenfalls mitgeteilt, dass sie zum Erwerb unserer Staatsbürgerschaft einen Nachweis ihrer Deutschkenntnisse zu erbringen hat. Wäre es nicht am einfachsten, wenn sie sich als anerkannte Prüferin den Nachweis gleich selber ausstellt?

Eine Staatsbürgerschaft für Absurdistan?
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June 17 2014

murdelta

Japan, könnte man sagen, ist so reich, dass es die höchste Zündstufe des Kapitalismus erreicht hat. Es könnte vom Wohlstand leben wie von einem Vermögen, das Zinsen abwirft. Die Jungen könnten ihre freie Zeit genießen, aufs Land ziehen, Kommunen gründen, Kinder kriegen, einfach so. Sie könnten neue Formen des Glücks erfinden, solche, die nicht gebunden sind an Fleiß, Festanstellungen und gebügelte Anzüge.

Aber sie tun es nicht. Sie hasten durch Tokio, im Kopf ihre Phantomwünsche, so kitschig wie der Werbespot einer Lebensversicherung. Haus, Job, Ehepartner. Und wenn die Wünsche sich nicht erfüllen, treten sie vor lauter Scham den Rückzug in die Innerlichkeit an.

http://www.zeit.de/2014/24/japan-jugend-sex
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May 02 2014

murdelta
Ich war lange überzeugt davon, dass “Hacken” im eigentlichen Sinn nicht nur ein sehr spannendes Konzept, sondern eine eine Fertigkeit darstellt, welche für die Bürger liberaler Demokratien von heute essentiell ist. Für viele ist der Ausdruck “Hacken” mit Kriminalität und Beschädigung verbunden. Ich habe ihn dagegen immer im Positiven benutzt, zur Beschreibung einer Kultur und Geisteshaltung der Neugier und des Experimentierens mit Technik. Leider wird diese Neugier und Geisteshaltung heute vielfach erstickt. Kindern werden alle möglichen Tools und Gadgets gegeben, die oberflächlich Kreativität ermöglichen. Doch es wird ihnen verboten, die Geräte zu öffnen, unter die Oberfläche zu schauen, zu verstehen, was im Gerät passiert. Aus meiner Sicht ist das wie eine Anleitung zur Erziehung einer fügsamen, willigen Konsumentenschaft – anstelle einer lebendigen, gesunden demokratischen Gesellschaft. Für mich ist das Konzept des “Hacken” ganz ähnlich zu den pädagogischen Ansätzen des Philosophen John Dewey, nach denen Lernen auf Ausprobieren aufgebaut werden sollte (“learning by doing”), oder zu dem, was Lewis Mumford an Renaissance-Künstlern wie Leonardo Da Vinci bewundernd hervorhob.
“Wir müssen den Deckel vom Internet anheben, damit alle sehen, was unter der Oberfläche passiert.”
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February 07 2014

murdelta

Unabhängig davon, dass die Wochen-Arbeitszeit aller Beschäftigten etwas zurückgegangen sein mag, bleibt es dabei, dass – wenn man Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigten getrennt betrachtet – eben die Arbeitszeit nur umverteilt worden ist (Siehe die Zeitreihe ab 1991 zum Download.)

Und die Umverteilung der Arbeitszeit erfolgte folgendermaßen: Junge Menschen, Frauen und einmal arbeitslos gewordene Männer bekamen prekäre Jobs, die älteren Beschäftigten in den exportierenden Wirtschaftssektoren konnten ihre Normaljobs einigermaßen halten und zusätzliche Arbeit ging an Zeitarbeiter, Teilzeitarbeiter oder inzwischen sogar Werkverträgler.

Und darüber hinaus arbeitet jeder Fünfte für einen Lohn an der Armutsgrenze.

Die Begeisterung über die „Flexible Arbeitswelten“ ist offenbar ziemlich einseitig auf der Arbeitgeberseite und ihrer wissenschaftlichen Mietmäuler wie Bertelsmann und IZA anzutreffen. Es ist auch keineswegs so, dass die so hoch gelobte „Flexibilität“ etwa auf Freiwilligkeit der Arbeitnehmer beruhen würde:

6,7 Millionen Menschen wollen (mehr) Arbeit und 3,3 Millionen Erwerbstätige betrachten sich als (unfreiwillig) unterbeschäftigt, davon sogar 1,5 Millionen, die in Vollzeit arbeiten. Das meldete jedenfalls das Statistische Bundesamt im Herbst letzten Jahres.

Die Manipulation des Monats: Atypische Beschäftigung drängt normale Arbeitsverhältnisse nicht zurück? | NachDenkSeiten – Die kritische Website
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January 31 2014

murdelta
Wir leben in einer Welt, in der Menschen die auf Geld aufpassen mehr bekommen, als Menschen, die auf Menschen aufpassen.
— Katharina Nocun (Piraten)
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January 07 2014

murdelta

"Freiheits-Brandmelder" beschäftigen Polizei

 

  Foto: nn

Warendorf - 

Wer die Kästen installiert hat, bleibt weiter ein Rätsel. Es ist davon auszugehen, dass die „Freiheitsmelder“ bereits seit mehreren Wochen im Stadtgebiet hängen – aber erst jetzt ins Auge fallen. Die täuschend ähnlich aussehenden Brandmelder mit Botschaft in der Warendorfer Innenstadt beschäftigen jetzt die Polizei. Es liegt eine Anzeige wegen Sachbeschädigung vor.

Mahner im Stadtgebiet: Wer schreibt die Botschaften? ...
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December 27 2013

murdelta

Es sei Bestandteil konservativer Ideologien, die jeweils bestehenden Verhältnisse zu legitimieren. Diese politische Einstellung habe daher eine "palliative Funktion", wie die Psychologen sperrig formulieren, also eine rechtfertigende Komponente. Diese bewahre den Gefühlshaushalt konservativer Menschen davor, die Widrigkeiten eines Lebens in einer Welt voller Ungleichheit an sich heranzulassen, indem sie den eigenen Status legitimiert.

Salopp ausgedrückt argumentieren die Psychologen: Konservative sind glücklich, weil das Schlechte ausgeblendet wird und alles bleiben darf, wie es ist; Progressive leiden hingegen am Status quo, da sie sich angesichts der allgegenwärtigen Ungerechtigkeiten machtlos fühlen.

Psychologie - Warum Konservative glücklicher sind - Wissen - sueddeutsche.de
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murdelta
Es klingt wie eine Ironie der Geschichte, aber die Einseitigkeit der Medien ist in diesem Land viel größer als in einem totalitären System. In einer Diktatur suchen die Menschen nach alternativen Informationsquellen, sie sprechen mit Ausländern oder lesen Untergrundzeitungen. Hier, wo die Pressefreiheit eine Selbstverständlichkeit ist, können die Menschen gar nicht verstehen, warum es so wichtig ist, sich auch aus anderen Quellen als den tonangebenden Massenmedien zu informieren. Sie wollen solchen Quellen einfach nicht glauben, gerade weil ihnen der freie Zugang garantiert ist.
— Joshua Meyrowitz
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murdelta
Warum kam die Idee überhaupt auf? Der Sozialstaat bismarckscher Prägung funktioniert dauerhaft nur dann, wenn traditionelle Familienformen, eine geringere Lebenserwartung sowie das ununterbrochene Beschäftigungsverhältnis die Regel sind. Werden sie zur Ausnahme, werden Arbeit, Lebenspartner und Wohnsitz häufiger gewechselt, wechseln sich Ruhe- und Schaffensphasen unregelmäßig ab, schaffen immer mehr Maschinen materiellen Wohlstand, dann gilt es, nicht Beschäftigung zu sichern, sondern zu ermöglichen. Dann geht es nicht darum, Almosen à la Hartz IV zu verteilen, sondern Chancen zu eröffnen. Das tut ein bedingungsloses Grundeinkommen.
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/bedingungsloses-grundeinkommen-die-revolution-der-moeglichkeiten-12709578.html
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murdelta

Berlin - Die Zahl rechtsextremer Angriffe auf Flüchtlingsheime hat sich 2013 in Deutschland nahezu verdoppelt. Dies ergibt sich aus einer Antwort der deutschen Regierung auf eine Anfrage der Linken-Fraktion, wie ein Linken-Sprecher am Montag in Berlin mitteilte. So sei die Zahl von Straftaten mit einer Asylunterkunft als Tatort oder Angriffsziel von 24 im Jahr 2012 auf 43 bis Ende November 2013 gestiegen.

Zudem gab es bis Ende November 18 Aufmärsche vor Flüchtlingsunterkünften. Im vergangenen Jahr seien es nur drei gewesen. Parteien wie die NPD, Pro NRW und Kameradschaften wollten durch die Übergriffe die Flüchtlinge einschüchtern und die Bevölkerung rassistisch aufhetzen, kritisierte die Linksfraktion. Sie warf der Bundesregierung vor, die "Systematik bei der Mobilisierung gegen Flüchtlingsunterkünfte" zu verkennen. Die Linke geht nach eigenen Angaben davon aus, dass das Thema Asylpolitik im kommenden Jahr "zu einem zentralen Aktions- und Wahlkampfthema rechtsextremistischer Parteien werden" könne. (APA, 23.12.2013)

2013 wurden 43 Flüchtlingsheime angegriffen - Neonazis in Deutschland - derStandard.at › International
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November 20 2013

murdelta
Wer ein Studium abgeschlossen hat, beweist damit die Beharrlichkeit, auch bescheuerte Dinge zu Ende bringen zu können. Da sind viele Unis in ihrer Bescheuertheit eine gute Schule, die mehr Realität vermittelt, als einem lieb ist. Beklopptes zu Ende machen zu können beschreibt viele Berufsanforderungen ganz gut.
In der Mensa mit Sascha Lobo: "Die Uni? Ein Trainingscamp für Selbstdarsteller!" | ZEIT ONLINE
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November 08 2013

murdelta
Times of uncertainty and crisis are the only times we have a window open for profound change. Are you ready?
Birgitta Jónsdóttir
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October 21 2013

murdelta
Alle 11 Jahre gibt es ein Jahrhunderthochwasser
— Univ.Lektor Dipl.-Ing. Dr.techn.Manfred Siegl, Network Engineering VO

October 14 2013

murdelta
Heutige Unternehmen glichen Psychopathen, sie hätten keinen moralischen Kompass, verfolgten rastlos Macht und Profit, und alle Folgen gingen auf das Konto von anderen. Für ein ressourcenneutrales Wirtschaften fehlen die Anreize.
Pavan Sukhdev: Last Exit Buchhaltung | ZEIT ONLINE
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murdelta
Es ist wirklich alles andere als einfach. Europa will dich nicht haben. Die Europäer versuchen alles, ungebetene Gäste davon abzuhalten, auch nur einen Fuß in das gelobte Land zu setzen. Es bedarf viel Verzweiflung, um überhaupt daran zu denken, hierherkommen zu wollen. Falls du aber aus einem Land wie Somalia, Eritrea, Afghanistan oder eben Syrien kommst, einem Land also, in dem ein Menschenleben momentan sowieso keinen halben Hammel wert ist, dann kannst du es natürlich versuchen. Aber denk dran: Zwischen dir und deinem 5-Quadratmeter-Zimmer im Asylheim in Berlin-Hellersdorf liegen Hunderte Patrouillenboote, Hundestaffeln, Wärmekameras, Neonazis, Polizeipatrouillen und von Mafiosi bewachte Kilometer—und wenn du angekommen bist, ist es immer noch scheiße. Seit 1988 bis heute sind geschätzte 19.000 Menschen auf diesem Weg umgekommen. Für alle, die es trotzdem versuchen wollen, haben wir mit Pro Asyl, Human Rights Watch und dem Bundesgrenzschutz gesprochen, um herauszufinden, wie man da am besten durchkommt.
Die fünf besten Wege, illegal nach Europa einzureisen | VICE Deutschland
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